Das Projekt: Erste deutsche Feuerwehrbibel



„Wow, jetzt bekommt ihr mich wirklich dazu die Bibel zu lesen! Das würde ich sonst
nie tun!“ Nahm sich ein Exemplar der Feuerwehrbibel und ist weitergegangen.
Bild VOLLER EINSATZbible-216962_640jpg
Diese Reaktion bekam Kjell aus Schweden kürzlich auf einer Feuerwehrmesse
in Stockholm als er die brandneue schwedische Feuerwehrbibel verteilte.
Eine Bibel speziell für Feuerwehr leute gibt es schon seit längerem in
einigen anderen Ländern wie Schweden, England, Nord Irland und den USA.

Mit diesem Projekt möchten wir eine deutschsprachige Feuerwehrbibel für
Feuerwehrleute im dutschsprachigen Raum anbieten.
Bild VOLLER EINSATZ57d823db8fjpg

Was ist das eine Feuerwehrbibel?

Das besondere an diesem Buch ist die Bibel, welche von Berichten,
Informationen und Lebenszeugnissen von Feuerwehrleuten, gehüllt ist.
Dieses Buch enthält die Psalmen und das Neue Testament, dazu Berichte von
Feuerwehrmännern und –frauen. Auch in der Feuerwehr gibt es Menschen,
deren Leben mit Hilfe der Bibel ein neues Ziel gefunden haben.
Ihre Lebensberichte bezeugen einen Gott, der im Alltag und in den
Herausforderungen des Lebens und Dienstes erlebbar ist.

Wer dieses Buch nicht nur liest, sondern es in sein persönliches Leben einbezieht,
wird vielfältige Entdeckungen machen.

Warum eine Feuerwehrbibel

Wir glauben, dass Gott durch die Bibel zu uns redet.  

Die Bibel - heute noch aktuell?

 
Bild VOLLER EINSATZantique-233285_640_komprjpg
Die Bibel

Viele Leute denken: »Die Bibel ist ein uraltes Buch. Was geht sie uns heute noch an?«.
Es stimmt, die Texte der Bibel sind 2000 bis 3000 Jahre alt! Und die Wurzeln dieser
Geschichten, Lieder und Gebete reichen sogar noch viel weiter in die Vergangenheit
zurück.

Und doch ist die Bibel keineswegs veraltet. Bis heute ist sie ein »Bestseller« auf dem
Buchmarkt. Sie wurde in mehr Sprachen übersetzt als irgendein anderes Werk der
Weltliteratur. Und nach wie vor fasziniert sie Menschen – überall auf der Welt.

Denn die entscheidenden Fragen, die uns bewegen, sind über die Jahrtausende hin
dieselben geblieben.

Menschen der Bibel erleben Freude und Leid, Hoffnung und Enttäuschungen, großes
Vertrauen und quälende Zweifel. Sie fragen nach der Herkunft von Unrecht, Leid und Tod
und nach den eigenen Grenzen, suchen nach dem Ziel ihres Lebens und stehen staunend vor
den Schönheiten und Wundern unserer Welt, hinter denen sie die Macht des Schöpfers am
Werk sehen, der dies alles ins Leben gerufen hat und erhält.

Die Geschichte Gottes mit diesen Menschen – das ist das Thema der Bibel. Und was Gott
für sie damals war, das will und kann er auch für uns heute sein, wenn wir uns auf ihn
einlassen: ein fester Halt und die Mitte unseres Lebens. Die Bibel kann uns helfen,
Gottes Spuren in unserem eigenen Leben zu entdecken. Sie kann für uns zu einem
Lebensbuch werden, zum Buch der Bücher, in dem wir – wie die Menschen von damals – Gott
begegnen.

Die Bibel - Wort Gottes?


Judentum und Christentum nennen die Bibel auch »Wort Gottes«, »Heilige Schrift« oder
»vom heiligen Geist durchdrungen«. Das führt manchmal zu dem Missverständnis, Gott habe
die Bibel sozusagen Wort für Wort »diktiert«. Die Bibel selbst zeichnet hier jedoch ein
ganz anderes Bild.

So erzählt z.B. der Anfang des Lukasevangeliums ganz offen von dem komplizierten und
offensichtlich nicht immer im gewünschten Maß zuverlässigen Prozess der Weitergabe der
Botschaft Jesu, der den Verfasser des Evangeliums dazu gebracht hat, »all diesen
Überlieferungen bis hin zu den ersten Anfängen« selbst »sorgfältig nachzugehen«, um sie
sodann »in der rechten Ordnung und Abfolge niederzuschreiben« (Lukas 1,3). Was ist es
also, das die Bibel zum »Wort Gottes«, zur »Heiligen Schrift« macht?

Es gibt Erfahrungen, die wie Fenster sind, in denen unsere »normale« Lebenswirklichkeit
plötzlich ganz anders erscheint als zuvor, in denen sie auf einmal durchsichtig wird auf
einen Grund, der sie trägt, auf einen Sinn, der unverlierbar ist: auf die Hand Gottes,
in der die Welt und alles Leben steht. Solche Erfahrungen sind nicht nur angenehm. Viele
Menschen haben Gottes Nähe gerade in Zeiten der Not erfahren – mitunter auch solche, die
zuvor mit der Botschaft der Bibel gar nicht viel anfangen konnten. Die Bibel erzählt an
vielen Stellen von solchen Erfahrungen – und mehr noch: Wer sich intensiv auf ihre
Botschaft einlässt, kann selbst die Erfahrung machen, dass hier Gott zu ihm, zu ihr
spricht. Dann werden die Worte der Bibel zum erlösenden Wort, das aus Ängsten und Zweifeln
befreit, zum Sinn stiftenden Wort, das dem Leben Halt gibt. So gesehen ist die Bibel
Gottes Wort, ist sie Heilige Schrift. Aber dieses Wort wird hörbar und erfahrbar in
Menschenworten.

Einige biblische Autoren betonen ausdrücklich, dass das, was sie zu sagen haben, eine
Botschaft ist, die Gott ihnen aufgetragen hat. Dies gilt natürlich besonders für die
Propheten, z.B. wenn der Prophet Ezechiël im Bericht von seiner Berufung erzählt, wie Gott
ihm befahl: »Du Mensch, geh nun zu den Leuten von Israel und verkünde ihnen die Worte, die
ich dir sage« (Ezechiël 3,4). Aber auch wenn es – wie in großen Teilen des Alten
Testaments – um scheinbar ganz weltliche Geschichte geht, wurde sie aufgeschrieben,
weil Menschen in ihr das Wirken Gottes erkannten und weil die Erzählung davon anderen die
Augen für Gottes Wirken auch in ihrem Leben öffnen kann.

(Quelle: Deutsche Bibelgesellschaft/www.die-bibel.de)